Di. Jan 31st, 2023

Chronik  der

K.G. Rot – Weiß Rheinhausen 1951 e.V.

VORGESCHICHTE ZUR VEREINSGRÜNDUNG

Die Gründung der heutigen Karnevals Gesellschaft Rot-Weiß Rheinhausen

ist nicht aus der Idee entstanden  „Nun lasst uns mal eine Karnevalsgesellschaft gründen“ sondern ist eher einem widrigen Umstand zu verdanken.

Bei der Fahnenweihe des Volkschores „Eintracht“ am 30. Juni 1950 stellte man fest, dass die Veranstaltung zwar gut besucht war, aber die Kasse ein Manko von 800,- D-Mark aufwies.  Steuerschulden in Höhe 240,- D-Mark konnten nicht beglichen werden, und so bat man den Stadtkämmerer um Stundung.

Jetzt musste Geld in die leere Kasse! Um den finanziellen Forderungen nach- zukommen organisierte man kurzerhand eine Karnevalssitzung, diese sollte die strapazierten Finanzen des Chores „Eintracht“ wieder auf Vordermann  bringen.

Gesagt, getan am 11.11.1950 war es soweit der Volkschor „Eintracht“ lud zur

ersten aus der Not geborenen Karnevalssitzung ein. Diese fand im Haus

„Kolkmann-Behmenburg“ mit großem Erfolg statt.

Der Elferrat bestand aus Mitgliedern des Chores, jeder der Elferratsmitglieder

trug seinen besten schwarzen Anzug, dekoriert mit einer  rot –weißen

Papierschärpe. Die Mützen des Chores wurden zu  Komiteemützen. Die Orden

zu dieser Sitzung wurden in mühevoller Kleinarbeit aus Pappe und Papier

selbst gefertigt.

Die Sitzung wurde ein voller Erfolg und man beschloss die Gründung einer Karnevalgesellschaft, die Vereinsfarben waren durch die rot-weißen

Papierschärpen schon vorgegeben.

VEREINSGRÜNDUNG

Durch die Vereinsfarben war auch schnell ein Name für den neuen Verein

gefunden, der fortan „K.G. Rot-Weiß Rheinhausen  1951 e.V.“ lautete.

Die Gründung wurde am 1. Oktober 1951 vollzogen, 1953 erfolgte die

Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Moers.

Erster Rot-Weiß Präsident wurde Heini (Heinrich) Schäffer der die Gesellschaft bis 1958 erfolgreich führte. Unter Heinrich Schäffer wuchs die Karnevals Gesellschaft stetig in seiner Mitgliederzahl an. Eine eigene Tanz- und Prinzengarde sowie ein Fanfarencorps wurden aufgestellt.

Man bedenke, dem größten Teil der Rheinhauser Bevölkerung waren die karnevalistischen Bräuche zu diesem Zeitpunkt fremd, man konnte also mit

Stolz auf die stetigen Erfolge und das wachsende Interesse in der Bevölkerung

sein.

In die Gründerzeit der Karnevalsgesellschaft fallen auch sieben Stadtprinzen die

der Verein für die damalige eigenständige  Stadt „Rheinhausen“ stellte.

Diese wurden im Stadttheater Rheinhausen  welches den Beinamen „Narhalla“

erhielt gekürt.

Stadttheater Rheinhausen „Narhalla

1957 wurde die Vereinsstandarte mit dem Motto „Unser Streben – Freude  geben“ geweiht.  Dieses Motto hat bis heute seine Gültigkeit nicht verloren,

und steht noch immer auf der Standarte.

1957 war die „KG Rot-Weiß Rheinhausen 1951 e.V.“ Gründungsmitglied des

Festausschusses für den Grafschafter Karneval dem u. a. auch die Gesellschaften

Vlü-Ka-Ge Rot-Weiß, Narrenzunft Homberg und Blau-Silber Rheinhausen angehörten. Diese Interessengemeinschaft nahm sich der Aufgabe an einen

gemeinsamen Prinzen zu wählen und einen Karnevalszug zu organisieren.

Prinzen hatte es allerdings schon drei an der Zahl in Rheinhausen gegeben, dass

war jedoch eine Eigeninitiative der KG Rot-Weiß Rheinhausen, deren Proklamationen sich schon damals sehen lassen konnten.

Aus gesundheitlichen Gründen stellte der langjährige Präsident Heinrich Schäffer am 8. März 1958 sein Amt zur Verfügung.

DIE GESELLSCHAFT LEBT

Nachfolger von Heinrich Schäffer wurde Fritz Matull. Seine Frau Grete und er

brachten neuen Schwung in die rot-weiße Gesellschaft.

Grete ein Funkenmariechen, dessen Tanz und strahlendes Lächeln das Publikum

immer wieder aufs neue begeisterte. Fritz ein Ideenreicher Büttenredner der den

Lokalereignissen auf Witzige Art und Weise zur Bedeutung verhalf, und das Publikum zum Lachen brachte. Auftritte als Bademeister, Kanalarbeiter oder Stadtverordneter brachten ihm den Ruf „Bester Redner des Kreises“ ein.

Am 1. Februar 1959 zog der 1. Karnevalszug mit mehr als 300 Karnevalisten unter Rot-Weißer Beteiligung durch Moers.

Die Karnevalsgesellschaften, Fanfarenzüge, Trommelkorps sowie Knappen-

kapellen und Reiterstandarten sorgten für ein farbenprächtiges Bild. Der

Straßenkarneval in der Grafschaft war geboren.

Elferrat, Tanzgarden und Möhnen nahmen zu dieser Zeit, genauso wie noch heute an vielen Veranstaltungen im In- und Ausland teil. Erwähnt sei hier nur die Teilnahme am Blumenkorso in Nymwegen/NL, den Rosenmontagszügen in

Düsseldorf und Duisburg, sowie dem Nelkensamstagszug von Homberg nach Moers. Ein fester Termin und Anlaufpunkt war in den Anfängen der

Gesellschaft auch das Stadtfest in Norden/Ostfriesland.

1960 beteiligte sich Rot-Weiß Rheinhausen am 1. Nelkensamstagzug durch

Moers der unter dem Motto „Olympia der Freude“ durch die Strassen zog.

35.000 bis 40.000 Zuschauer erfreuten sich des Spektakels am Rande des 

Zugweges.

Fritz Matull übergab 1960 die Präsidentenkappe an Fritz Niessen, der das

närrische Zepter schon 1962 an Fritz Schleef weiter gab.

1961 zog der Nelkensamstagzug durch Rheinhausen. Nach einem Jahrzehnt

sahen die Rheinhausener in den Straßen ihrer Stadt wieder einen Karnevals-

zug. Jedoch konnte man feststellen, dass die Zuschauer den Zug nur sahen,

ihn aber nicht mit lebten, wie das in den rheinischen Karnevalshochburgen der

Fall war.

Mit Fritz Schleef kam 1962 nun ein Mann zu Amt und Würden der die Anforderungen und Aufgaben die dieses Amt mit sich bringt 21 Jahre hervorragend bewältigte. Die Rot-Weißen haben Fritz Schleef viel zu verdanken, eine hervorragende Vereinsführung, Weitsichtigkeit und Karnevalistischer Geist haben ihm über die Grenzen der KG hinaus  Anerkennung und Wertschätzung gebracht. Mit Abschluss der Session 1982/83 trat er aus familiären Gründen von seinem Amt zurück.

1982, Fritz Schleef war 20 Jahre im Amt, widmete Rot-Weiß Rheinhausen

seinem Präsidenten den Sessionsorden. Eine Ehre die keinem andern  Präsidenten der KG Rot-Weiß Rheinhausen  je wieder zu Teil wurde.

In seiner Amtszeit und mit seiner Mithilfe wurde der heutige Kulturausschuss

Grafschafter Karneval e.V. Moers gegründet.

1967 wurde der 1957 gegründete Festausschuss aufgelöst, und man gründete

den „Kulturausschuß Grafschafter Karneval e.V. Moers“. Zum ersten Präsidenten wurde Erich Hoffmann aus Kapellen gewählt.

Gründungmitglieder des Kulturausschusses waren die Vereine:

– KG Rot-Weiß Rheinhausen

– KG Fidelio Moers

– KG Narrenzunft Blau-Silber Rheinhausen

– KG Narrenzunft Grün-Weiß Homberg

– KG Neukirchen-Vluyn Rot-Weiß

– KG Blau-Weiß Kapellen

1968 stiftete Präsident Erich Hoffmann eine Standarte, und die ersten Orden

des Kulturausschusses wurden verliehen.

Nach dem Rücktritt von Fritz Schleef übernahm Rolf Prehm 1983 das Amt des Präsidenten. Ihm standen mit Vizepräsident Uwe Hild und Geschäftführer Heinz Dickmann erfahrene Karnevalisten als Mitstreiter zur Seite. Mit Geschick und

Können führten sie die Gesellschaft erfolgreich bis 1987.

Rolf Prehm übergab 1987 das Amt des Präsidenten an Uwe Hild der die Rot-Weißen mit seinem Vizepräsidenten Günter Sickelmann und Geschäftsführer Heinz Dickmann bis 1993 leitete.

Michael Dickmann wurde 1993 der mit Abstand jüngste Präsident im Kulturausschuß Grafschafter Karneval Moers, zu jung wie sich später noch  herausstellen sollte. Ihm zur Seite stand als Vizepräsident der im Karneval noch recht unbekannte Josef Kawinski. Bei der Wahl von Josef Kawinski zum Vizepräsidenten konnte noch keiner ahnen das dieser schon 2 Jahre später nach dem Rücktritt von Michael Dickmann zum Präsidenten aufstieg.

Das Betätigungsfeld des Präsidenten deckte Josef Kawinski bis zu seinem Tod im Jahr 2005 sehr gut und erfolgreich ab. Seine lockere, lustige und ungezwungene Art kam bei allen gut an. Zum präsentieren war er der rechte Mann am rechten Platz. Er hätte vielleicht dem einen oder anderen seiner Vorstandkollegen etwas mehr auf die Finger schauen sollen.

Mit Beginn seiner Mitgliedschaft bei Rot-Weiß waren die Garden sein großes

Steckenpferd, die Mädchen wie auch  ihre Trainerinnen konnten jede Unter- stützung und Hilfe von ihm erwarten. Er war ihr größter Fan!

Als Nachfolger wurde Erich Raszat 2005 erst kommissarisch und später durch Wahl bei der Jahreshauptversammlung ins Amt gewählt.

Schon während der Amtszeit von Josef Kawinski geriet die Karnevals Gesellschaft in unruhiges Fahrwasser. Dies lag jedoch nicht am Präsidenten sondern an einem Teil der ihm zur Seite gestellten Vorstandsmitgliedern. Heute ist es müßig darüber nachzudenken ob Josef Kawinski hätte früher gegen die verkehrten Strömungen angehen müssen. Gekränkte Eitelkeiten, falscher Ergeiz, viele Streitereien aber auch schlechte Absprachen führten zu starken Spannungen innerhalb des Vorstandes und im Gesamtverein. Nach dem Motto jeder gegen jeden nährte sich die Stimmung innerhalb des Vereins dem Tiefpunkt. Misstrauen und Austritte von vielen Alteingesessenen Mitgliedern waren die Folge, der Verein drohte zu  zerbrechen.

Erst als Erich Raszat durch Wahl in seinem Amt bestätigt wurde, beruhigte sich

die Lage wieder, es war der Start zu einem Neuanfang. Einige der ausgetretenen Mitglieder kamen zurück, ja es kamen sogar uns unbekannte neue Leute als Mitglieder in den Verein. Doch bei all der Freude über die wieder ansteigende Mitgliederzahl sollte man nicht vergessen das der Verein zu diesem Zeitpunkt (2019) ohne Garden dastand. Diesen Zustand hat man einem Teil des ehemaligen Vorstandes zu verdanken, diese Leute meinten sie müssen sich in einem neuen, eigenen Verein verwirklichen. Die Garden nahmen sie gleich mit und gründeten eine Tanzsportgemeinschaft.

Aber auch diese Situation meisterte der  damalige Vorstand um den Präsidenten Erich Raszat, Geschäftsführer Klaus Saalfeld sowie die anderen Vorstands- und Vereinsmitglieder. Rot-Weiß musste einige Jahre ohne eigene Tanzgarde aus-

Kommen, doch auch diese Situation wurde gemeistert.

Nach Beitritt der Gesellschaft in den HDK-Duisburg im Jahre 2003 wurde Rot-

Weiß 2004 dann auch auf der anderen Rheinseite richtig wahrgenommen.

Simone Raszat wurde eine von vier Paginnen in der Prinzen-Crew von „Prinz

Beffi I.“

Für unsere Simone eine tolle, unvergessliche Zeit mit weit über 200 Auftritten

die sie bis den Westerwald führten.

Krönender Abschluss war der Rosenmontagszug durch Duisburg auf dem

Prinzenwagen der im Innenhafen mit einer tränenreichen Verabschiedung endete. Eine tolle Party im Prinzenquartier mit allen Beteiligten setzte den

endgültigen Schlusspunkt.

Prinz Beffi 1. mit den Hofmarschällen Joachim Latsch

und Peter Kirchholtes, sowie den Pagen Nadine Alfter,

Tanja Zocholl, Sina Kirchholtes und Simone Raszat.

In der Session 2016/2017 stellte unsere Gesellschaft das Prinzenpaar für den

“Kulturausschuss Grafschafter Karneval e.V. Moers“

Aus Klaus Saalfeld und seiner Tochter Jenny wurde das Pinzenpaar

“Klaus II. und Jenny I.“

Unter dem Motto “Wenn nicht jetzt, wann dann?“ verbreiteten sie Frohsinn

und Heiterkeit  bei ca. 100 Sitzungen und waren überall gerngesehene Gäste. Der Nelkensamstagszug von Homberg nach Moers war der krönende Abschluss

für eine unvergessliche Zeit.

Klaus und Jenny vertraten unsere Gesellschaft mit all ihren Mitgliedern würdig

und stimmungsvoll und bleiben so in guter Erinnerung des närrischen Volkes.

Klaus II. & Jenny I.

Aus gesundheitlichen sowie altersbedingten Gründen stellte sich unser Präsident Erich Raszat 2017 nicht mehr zur Wahl. Seine erbrachten Leistungen für unseren Verein kann man nicht hochgenug bewerten, ihm gebührt der Dank und

die Anerkennung der Rot-Weiß-Familie!

Ex-Prinz Klaus Saalfeld wurde bei der anstehenden Neuwahl zum Präsidenten,

und seine Frau Silvia zur Geschäftsführerin gewählt. Mögen sie immer

ein glückliches Händchen bei den zu bewältigenden Aufgaben haben

und Rot-Weiß weiter nach vorne bringen.

Bei der Veranstaltung zum Hoppeditzerwachen 2017 wurde Erich Raszat die

Ehrenpräsidentschaft verliehen, diese nahm er tief berührt und freudig dankend

an.

2020 meldeten sich sieben Mädchen beim Rot-Weiß-Vorstand und fragten an

ob die Möglichkeit bestünde als neue Tanzgarde dem Verein beizutreten.

Dem Wunsch stimmten alle Entscheidungsträger freudig zu, und Rot-Weiß

Rheinhausen hat nach einigen Jahren der Entbehrung endlich wieder eine eigene

Garde.

AKTIVITÄTEN DER GESELLSCHAFT

Man kann mit Fug und Recht behaupten das unsere Gesellschaft wieder lebt,

der beste Beweis ist eigentlich die regen Teilnahme an unserem Frühstück/-schoppen in den Räumen unseres Vereins. Mittlerweile begrüßen wir bei dieser Gelegenheit nicht nur eigene Mitglieder, sondern auch die befreundeter

Gesellschaften und Vereinen. Manch ein Rot-Weißer brachte auch schon Freunde und Bekannte mit, und alle fühlten und fühlen sich sehr wohl.

Das gleiche gilt auch für unser traditionelles Sommerfest das viele Jahre auf dem Hof unseres Ehrensenators Peter Kempken stattfand. Dies ist seit einigen Jahren aus sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr möglich und findet seit 2015 immer an Vatertag auf dem Gelände der Erlöserkirche statt.

Dieses Fest ist wirklich ein Höhepunkt im Reigen unserer Festivitäten und man sollte mal dabei gewesen sein. Jeder der an diesem Fest einmal teilnehmen möchte sollte jedoch gute Laune, Hunger und Durst mitbringen.

Denn gute Laune verbreitet sich schnell und gegen Hunger und Durst hatten wir bisher immer die richtigen Mittel. Das Fest beginnt mit Kaffee und Kuchen und geht über Gegrilltes und Bier bis, „Ende offen“.

Zur Oktoberfestzeit heißt es auch bei der K.G. Rot-Weiß „O‘ zapft is“. im

Gemeindesaal der Erlöserkirche findet das jährliche Oktoberfest statt.

Bei Grillhaxe, Leberkäse, Bier und zünftiger Festzeltmusik ist die Stimmung

unter den anwesenden Gästen kaum noch zu toppen.

Nach all den Ausflügen, Touren und Veranstaltungen wird es langsam ernst, Hoppeditzerwachen steht auf dem Programm. Früher fand diese Veranstaltung in unserem Vereinslokal “Zum Reichsadler“ statt, doch mit der Schließung

des Hüttenwerkes (Krupp Stahl AG) in Rheinhausen verloren wir so auch nach und nach auch unser Vereinslokal. Der Reichsadler war halt nicht nur unser

Vereinslokal, sondern auch die Anlaufstelle für viele Kruppianer auf ein Feier-

abendbier nach Schichtwechsel. Rheinhausen veränderte sich innerhalb weniger

Jahre. Ob  zum besseren? Daran bestehen zumindest bei mir starke Zweifel.

Heute erwecken wir den Hoppeditz im Gemeindesaal der Erlöserkirche,  innerhalb des Vereins werden hier auch die ersten Karnevalsorden an Gönner

und aktive Mitglieder verliehen.

Gaststätte „Zum Reichadler“

Im selben Lokal fand mit Beendigung der  Session auch die Beerdigung des Hoppeditz statt. Aus den oben benannten Gründen ist auch dieses leider nicht mehr möglich. Neuer Veranstaltungsort wird wohl das Vereinshaus des OSC Rheinhausen an der Gartenstraße werden. Hier werden dann wie immer die Orden der Session wieder abgelegt und der Hoppeditz in Form eines Riesen-

weckmanns verspeist, oder als Strohpuppe vor dem Lokal verbrannt. Auch  diese Veranstaltung ist öffentlich und für jedermann zugänglich.

Doch zwischen Hoppeditzerwachen und Beerdigung geht es noch darum mit

unserem Publikum richtig Karneval zu feiern. Gelegenheit dazu gibt unsere

über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Damensitzung, in der Rheinhausenhalle

feiern unsere Möhnen mit ihrem Publikum bis die Schwarte kracht. Ein buntes

Bühnenprogramm und die Klasse Stimmung in der Halle lassen keine Wünsche

offen.

Die „Rheinhausenhalle“

Seit mehreren Jahren hat Rot-Weiß Rheinhausen keine Prunksitzung mehr, die

ersatzlose Streichung war aus Gründen der Kostdeckung notwendig. Mit der

Session 2009/2010 starten wir den Versuch einen Kappenball durchzuführen,

dieser Ball findet in kleinerem Rahmen im Gemeindesaal der Erlöserkirche statt

und ist eine öffentliche Veranstaltung.

„Erlöserkirche“ Beethovenstr.

Die KG Rot-Weiß Rheinhausen nahm in all den Jahren an den Nelkensamstags- zügen von Homberg nach Moers mit bunten Fußgruppen und eigenem Wagen teil. Die Rathauserstürmungen unserer Möhnen in Homberg, Moers und

Rheinhausen gehören schon zum festen Ritual unserer Gesellschaft.

Seit Rot-Weiß Rheinhausen im Jahre 2003 dem HDK Duisburg beitrat, ist der

Rosenmontagszug ein fester Termin in der Planung unseres Vereins. Auch hier sind wir mit einer Fußgruppe und einem Motivwagen dabei.

Ein Kalenderjahr ist schnell vorbei und Vorbereitungen auf die jeweils kommende Session müssen getroffen werden.

Wagen- und Bühnenbildbau durch die Vereinsmitglieder seien hier genauso genannt wie das Planen der einzelnen Sitzungen durch den Geschäfts-

führenden Vorstand.

Schon bei dieser kleinen Auflistung an Aktivitäten des Vereins ist ersichtlich

wie viel Leben in ihm steckt. Denn wir laden zu unseren Veranstaltungen auch Gäste aus befreundeten Vereinen und Verbänden ein, hier kommt es dann zu Gegeneinladungen, im Laufe eines Jahres kommen da schon einige Termine zusammen.

Wir werden daher  unsere Bemühungen um die karnevalistische Brauchtums- pflege in Duisburg und am Niederrhein mit Spaß an der Freude fortsetzen und die zahlreichen Freundschaften  mit anderen Gesellschaften Verbänden weiterhin vertiefen und pflegen.

Danke sagt die Gesellschaft an dieser Stelle allen Ehrensenatoren und

Geschäftsleuten für die finanzielle Unterstützung aber auch allen Mitgliedern für ihre unermüdliche Mitarbeit sowie dem närrischen Publikum, daß den Rot-Weißen über Jahre hinweg die Treue gehalten hat.

Wir die Rot-Weißen arbeiten daran unser Karnevalsbrauchtum zu pflegen und zu erhalten, getreu unserem Motto;

„Unser Streben – Freude geben“

Der Chronist

Manfred Ullrich

Entstanden unter zu Hilfenahme alter Rot-Weiß Chroniken und einer älteren

Chronik des „Kulturausschuss Grafschafter Karneval e.V. Moers“ sowie

der freundlichen Unterstützung des aktuellen Präsidenten der KG Rot-Weiß

„Klaus Saalfeld“